Jugendweihe Deutschland e.V. fordert klare Kriterien für Kulturveranstaltungen im Herbst

Als Veranstalter von deutschlandweiten Jugendweihefeiern fordert Jugendweihe Deutschland e.V. von der Politik – in Bund und Ländern – dass sie schnellstmöglich verbindliche Regeln für die Durchführung von Kulturveranstaltungen, wozu die Jugendweihefeiern zählen, erlässt.

Das umfasst die Definition der Abstandsregeln (zwischen allen Personen oder nur zwischen Personen verschiedener Hausstände), Schutz- und Hygienemaßnahmen sowie Festlegungen zu Begrenzungen von Besucherzahlen bei kleineren und mittleren Kulturveranstaltungen.

Je klarer die Regeln sind und je eher diese öffentlich gemacht werden, desto schneller und verbindlicher können die Jugendweihefeiern geplant und die beteiligten Familien informiert werden.

Im Moment sind die Mitgliedsverbände von Jugendweihe Deutschland e.V. damit beschäftigt, die für das Frühjahr geplanten Feierstunden auf den Herbst zu verschieben. Aufgrund der zeitaufwändigen Planungsschritte für die Organisation ist es dringend nötig, bereits jetzt damit zu beginnen – wohl wissend, dass es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Klarheit darüber gibt, ob bzw. wie die Durchführung von Kulturveranstaltungen im Herbst überhaupt möglich sein wird.

Unabhängig davon wurde von Jugendweihe Deutschland e.V. ein Konzept entwickelt, welches regelt, wie die Rituale einer Jugendweihefeier zu Zeiten von COVID-19 stattfinden können.

Eine Absage von Veranstaltungen soll mit allen verfügbaren Mitteln verhindert werden. Einerseits weil die jugendlichen TeilnehmerInnen ihren symbolischen Schritt zum Erwachsenen nicht erleben würden – andererseits weil den vielen beteiligten MitarbeiterInnen weiterhin einen sicheren und sozialverträglichen Arbeitsplatz geboten werden soll.

Gern würden wir den Eltern genauere Auskünfte zu Feierterminen mitteilen, denn wir wissen, dass die Verlegung der Feier auch die Familien vor besondere Herausforderungen stellt.

Auf den Internetseiten sowie sozialen Plattformen der jeweiligen Vereine können sich Eltern und Jugendliche laufend über den aktuellen Stand informieren.

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