Satzung

Die Satzung des Vereins Freundeskreis Jugendarbeit & Jugendweihe Unstrut-Hainich e.V.

§ 1 Name und Sitz:
Der Verein führt den Namen Freundeskreis Jugendarbeit & Jugendweihe Unstrut-Hainich e.V. Der Verein hat seinen Sitz in Bad Langensalza und ist im Vereinsregister eingetragen.

§ 2 Ungebundenheit:
Der Verein ist politisch und konfessionell nicht gebunden.

§ 3 Zweck:
Der unmittelbare und ausschließliche Zweck des Vereins ist die selbstlose, ausschließliche und unmittelbare Förderung von Kindern und Jugendlichen bis zum Eintritt in das Erwachsenenalter. Diesen Zweck erfüllt er, indem er Kinder und Jugendliche durch Veranstaltungs- und Bildungsangebote auf den Gebieten der Kunst und Kultur, der Völkerverständigung, des Umwelt-, Landschafts- und Denkmalschutzes, des Sports und anderen Gebieten Wissen und Bildung vermittelt sowie zur Gesunderhaltung und körperlichen und geistigen Entspannung beiträgt. Zur Erfüllung des im §3 (1) genannten Zweck kann der Verein Geschäfte und Verträge eingehen.

§ 4 Selbstlosigkeit:
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Ausscheidende Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zur Förderung der Jugendhilfe zu übergeben. Beschlüsse über eine anderweitige Verwendung des Vermögens bedürfen einer Mehrheit von 75% aller Mitgliederstimmen und der Zustimmung des Finanzamtes.

§ 5 Mitgliedschaft:
Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, die den Vereinszweck bejahen und bereit sind, den Verein zu fördern. Bei juristischen Personen beschließt der Vorstand über die Aufnahme. Natürliche Personen werden nach Entrichten des jährlichen Mitgliedsbeitrages aufgenommen. Die Mitgliedschaft endet jeweils am Ende des Geschäftsjahres, wenn nicht binnen einer Frist von drei Monaten danach der jährliche Mitgliedsbeitrag eingezahlt wird. Der Vorstand kann einen Ausschluss eines Mitglieds beschließen. Dies kann erfolgen, wenn ein Mitglied dem Zweck des Vereins trotz Abmahnung zuwiderhandelt.

§ 6 Beiträge:
Der Vorstand legt die Höhe der Beiträge fest. Für fördernde Mitglieder werden durch den Vorstand spezielle Beitragsregelungen getroffen.

§ 7 Organe:
Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand. Der Verein wird durch den Geschäftsführer vertreten.

§ 8 Geschäftsjahr:
Das Geschäftsjahr beginnt am 1. August und endet am 31. Juli des darauffolgenden Jahres.

§ 9 Mitgliederversammlung:
Ordentliche Mitgliederversammlungen werden bei Bedarf vom Vorstand zwei Wochen vor dem Termin unter Bekanntgabe der Tagesordnung eingeladen. Mitgliederversammlungen können auch zeitlich und örtlich aufgeteilt werden, wenn das die Mitgliederzahl erfordert. Für Mitglieder, die mindestens zwei Jahre Mitglied sind, findet eine ordentliche Mitgliederversammlung im ersten Quartal des Geschäftsjahres statt. Dort werden die Tätigkeitsberichte und der Kassenbericht des Vorstandes entgegengenommen. Die Versammlung beschließt über die Entlastung des Vorstandes und des Kassenprüfers. Ein Vorstandsmitglied leitet die Mitgliederversammlung. Über ihren Verlauf und die Beschlüsse ist eine Niederschrift anzufertigen, die von dem zu Beginn der Versammlung benannten Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 10 Außerordentliche Mitgliederversammlungen:
Der Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen jederzeit einberufen, wenn wichtige Gründe dafür vorliegen oder wenn mindestens ein Viertel der Mitglieder unter Angabe des Grundes das beantragen. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des §9.

§ 11 Vorstand:
Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, einem Stellvertreter, dem Schatzmeister und seinem Stellvertreter. Die Mitglieder des Vorstandes werden bis zur Wiederwahl oder alle vier Jahre gewählt. Der Vorstand ist befugt, für die Abwicklung der Geschäfte einen Geschäftsführer zu berufen. Der Verein wird durch den Geschäftsführer, den Vorstandsvorsitzenden oder seinen Stellvertreter vertreten. Bei Sitzungen des Vorstandes ist eine Niederschrift zu führen. Der Vorstand ist berechtigt, Vollmachten zu erteilen.

§ 12 Wahlen und Abstimmungen:
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Drittel seiner Mitglieder anwesend sind. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Stimmberechtigt sind alle natürlichen Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und die zwei Jahre oder länger Mitglied des Vereins sind. Bei Wahlen und Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit Gesetze oder diese Satzung nicht anderes vorschreiben. Wahlen und Abstimmungen können durch Handerheben vorgenommen werden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorstandsvorsitzenden.

§ 13 Kassenprüfer:
Die Mitgliederversammlung nach §9 (3) wählt jährlich zwei Kassenprüfer (Revisoren). Sie haben jährlich nach dem Jahresabschluss die Kasse des Vereins zu prüfen und auf der nächsten Mitgliederversammlung zu berichten.

§ 14 Auflösung des Vereins:
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen schriftlich einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Viertel aller beschlussfähigen Mitglieder gemäß §12 (3) erschienen sind. Zu dem Auflösungsbeschluss ist eine dreiviertel Mehrheit erforderlich. Werden nicht alle Voraussetzungen erfüllt, so hat der Vorstand binnen eines Monats eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, die stets beschlussfähig ist. Die Versammlung wählt einen Liquidator.

§ 15 Satzungsänderungen:
Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von drei Viertel der auf der Mitgliederversammlung erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.

§ 16 Schlussbestimmung:
Sollten einzelne Bestimmungen in dieser Satzung unwirksam sein oder werden, so bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt und wirksam. Die Satzung tritt mit ihrer Beschlussfassung am 13. Oktober 2000 in Kraft.